Reflexionsbogen zur aktuellen Beobachtungspraxis

Um gezielt die individuelle sprachliche Entwicklung von Kindern begleiten zu können, ist eine regelmäßige Beobachtung und Dokumentation unabdinglich.

Damit dies gelingt, ist es wichtig, ein passendes System zu entwickeln, das sowohl mit dem Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Hessen (BEP) in Einklang steht als auch zu Ihnen als pädagogische Fachkraft, den Rahmenbedingungen der Einrichtung sowie den Kindern und Familien passt. Ebenso müssen die Vorgaben des Landes und des Trägers berücksichtigt werden.

Der folgende Reflexionsbogen hilft einen ersten Überblick zu erhalten, wo Sie gerade mit Ihrer Beobachtungspraxis stehen, was gut läuft und welche nächsten Schritte sinnvoll und umsetzbar wären:

Dieser Bogen macht Ihre Stärken sichtbar und nutzt eine Steigerung als Wegweiser von einem Basisfundament der Beobachtung hin zu einer fachlich vertieften Dokumentationspraxis. Während der erste Daumen die Grundlage der Beobachtung und Dokumentation darstellt, zeigen Ihnen die weiteren Stufen konkrete Schritte auf, wie Sie Ihre Beobachtungspraxis gezielt in den jeweiligen Feldern weiterentwickeln können.

Im BEP finden sich im Kapitel „Laufende Reflexion und Evaluation (BEP, S. 115) detaillierte Ausführungen zur Beobachtung und Dokumentation von Lern- und Entwicklungsprozessen. An dieser Stelle erläutert der BEP den Sinn und Zweck der Beobachtung und Dokumentation: Denn die Dokumentation gibt Einblick in Entwicklung, Lernen, Fähigkeiten und Neigungen des Kindes und liefert damit wichtige Anhaltspunkte zur Individualisierung von Lehr‑ und Lernprozessen. Außerdem unterstützt sie die Reflexion der pädagogischen Angebote und bildet unter anderem die Grundlage für regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Eltern. Ergänzt wird das Thema in der Handreichung „Sprachliche Bildung und Förderung aller Kinder im Elementar- und Primarbereich“ vom Land Hessen.

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