Dialog-Raum
Sprachenvielfalt als Chance

Mehrsprachigkeit

Kinder, ihre Familien und auch pädagogische Fachpersonen sprechen oft mehrere Sprachen. Wie können wir die Sprachen selbstverständlich in den Kita-Alltag integrieren? Können Kinder problemlos mehrere Sprachen erlernen? Und wie gut klappt das dann mit dem Deutsch-Lernen? Wie können wir auch mit Menschen mit (noch) geringen Deutsch-Kenntnissen leicht in den Dialog kommen und eine gelingende Mehrsprachigkeit in der pädagogischen Praxis fördern?

Der Dialog-Raum möchte Ihnen fachliche Antworten und Inhalte mit konkretem Praxisbezug zum pädagogischen Alltag bieten sowie die Gelegenheit, sich über einen längeren Zeitraum mit dem Thema auseinanderzusetzen, verbunden mit der Möglichkeit zum regelmäßigen Austausch Ihrer Erfahrungen.

Wann?

24. November 2026, 12.30 Uhr
bis 14.00 Uhr
19. Januar 2027, 12.30 Uhr
bis 14.00 Uhr
16. März 2027, 12.30 Uhr
bis 14.00 Uhr

Wo?

Programm

  • Wir besprechen die fachlichen Grundlagen sowie die Unterschiede in der ein- und mehrsprachigen Sprachentwicklung. Auch auf die Bedeutung von konkreten Informationen über Kinder, Familien, Kolleginnen und Kollegen in Bezug auf ihre Mehrsprachigkeit gehen wir ein und schlagen die Brücke in die Praxis: Wie können wir dieses Wissen nutzen, um Entwicklungsverläufe realistisch einzuschätzen und die Kinder gezielt zu stärken?

  • Häufig prägen Mythen über Mehrsprachigkeit unbewusst unser sprachliches Handeln und die Haltung gegenüber Familien. Wie können wir vorurteilsbewusst damit umgehen, um eine wirklich wertschätzende Begleitung der Kinder zu ermöglichen? Wir widmen uns dieser Frage und den Fakten über mehrsprachiges Aufwachsen. Dabei betrachten wir Mehrsprachigkeit ganzheitlich mit dem Blick auf Familie, Herkunft und Lebenssituation.

  • Mehrsprachigkeit kann ein selbstverständlicher Teil des Kita-Alltags sein. Mit welchen konkreten Strategien machen wir die Sprachen der Kinder sichtbar und fördern eine gelingende Kommunikation? Wir greifen konkrete Tipps für die Einbettung der Sprachen der Kinder in den pädagogischen Alltag und die Förderung einer unterstützenden Lernumgebung auf.